Diagnose Herzfehler - Sie sind nicht alleine

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Lagerbericht 2018

Gallien, 15. Juli 2018, 16:00

Das Dorf ist geschäftig. Auf dem Dorfplatz wird Stroh gewischt. An den Marktständen wird allerhand angeboten. Die Dorfbewohner schlendern durch die Stände, schwatzen und diskutieren. Thema Nummer eins: der stinkige Fisch von Verleihnix. Plötzlich tauchen Asterix und Obelix auf und mit ihnen ein ganzes Gefolge Fremdlinge. Sind das alles Römer? Natürlich nicht. Es waren unsere «Herzlis» die da mit Sack und Pack ins gallische Dorf einzogen.

Willkommen in der Themenwelt vom 27. Herzlager.  

Die Bündel in den Schlaflagern deponiert und nach dem obligaten Willkommensapéro für Eltern und Familie, wurden die Neulinge im Dorf gemustert und geprüft. Schliesslich bekommt man nicht einfach so eine Aufenthaltsbewilligung in Gallien.

Die Herzlagerschar 2018 hatte sich formiert und bei einem kleinen Gruppenspiel – Derby fügten sich die neuen Lagerkids schwupps in den Reigen der alten Hasen ein. Anschliessend hatte jeder Neuling das Aufnahmeritual zu bestehen. Mit einem Schluck Zaubertrank im Blut und dem gallischen Namen getauft, wuchs die gallische Bevölkerung im nu von 18 Ureinwohner (Leiter) auf insgesamt 48 Bewohner an.

Auf die neue Gallierschar warteten zahlreiche Abenteuer. Doch nur gut ausgerüstet ist man auch kräftig genug für den Kampf gegen die Römer. Schlau sein wie Asterix oder stark wie Obelix reichte da nicht aus. Es mussten Helme, Schwerter, Schutzschilder und Trinkflaschen her um gut gerüstet zu sein.

Es dauerte nicht lange und Cäsar platzte ins Dorf. Er forderte die Gallier zu einem speziellen Kampf auf: sollte es dem Druidenvolk gelingen die Römer auch in anderen Länder zu besiegen, würden sie von der künftigen Belagerung Roms auf Lebzeiten befreit. Als Beweis dafür musste von jedem Land ein Gegenstand gesammelt werden. Nun standen den frohmutigen Haudegen einige Prüfungen bevor.

Motiviert und Kampflustig wie Gallier nun mal sind zogen sie los zum ersten Ziel nach Britannien. Im Gepäck mit dabei ein gut gefülltes Fässchen Zaubertrank. Die Römer wussten sehr wohl um die magische Kraft dieses Trunks. Es drohte an allen Ecken Gefahr und das Fässchen musste gut gehütet bleiben. Auf der Reise ging, trotz dem römischen Überfall aus dem Hinterhalt, zum Glück nochmals alles gut und das Zaubertrankfässchen blieb unbeschadet. In England angekommen wartete bereits Teefax, der Cousin von Asterix und empfing das kämpferische Volk. Bei der Begrüssung passierte dann das Unglück. Das Fässchen wurde geklaut und musste im Kampf bei einem Rugbyspiel dringend wieder zurückerobert werden. Im Endspiel gegen die Römer, die heimlich den Zaubertrank nicht nur geklaut, sondern auch davon getrunken haben, hatte die vereinigte Mannschaft der Briten und Gallier einen schweren Stand. Doch am Ende siegte die Ehrlichkeit und die Gallier zogen als Gewinner von Britannien weg.

Weiter ging die Reise nach Helvetien. Der Seewirt vom schönen Hotel «Le Lac» staunte nicht schlecht, als die Gallier bei ihm Unterschlupf suchten. Er war sehr «gwunderig» auf dieses eigenartige Völklein und plauderte frei von der Leber über die helvetischen Gepflogenheiten, Sitten & Bräuche. So lernten wir nicht nur wie ein Alphorn zu spielen ist, sondern auch wie Käse entsteht. Dabei durften wir selber Hand anlegen und hatten uns dem Gelingen eines Käserohlings zu stellen. Auch das «Znacht» stand unter dem Stern vom «Chäs». Madame Fondüx lehrte uns «exactement» die Regeln für ein genussvolles Fondue-Essen. Zum Schluss lernten wir beim Sonnenuntergang ein richtiges «Zöierli» und mit den Klängen des Herzlager-Sennenchors ging dieser aufregende Tag schon bald zu Ende.Und warum die Schweiz so reich ist und was es mit dem Bankgeheimnis auf sich hat, wissen wir jetzt ganz genau: es ist nicht nur das Investitionsglück mit willkürlichen Aktienkursen à la Monopoly mit lebensechten, gallischen Spielfiguren, sondern, es kommt auf die Farbe der Bank an ????

Von Helvetien gings dann weiter Richtung Süden, nach Ägypten. Cäsar, der schon etwas verzweifelt war über den Erfolg des gallischen Streifzugs, besuchte seine Freundin Kleopatra und forderte sie zu einem unglaublichen Duell auf. Sie sollte in drei Tagen eine Pyramide bauen. Stolz wie sie nun mal war erhöhte sie den Wetteinsatz von einer auf drei Pyramiden in drei Tagen und bracht somit ihren Baumeister Numerobis ganz schön ins Schwitzen. Ganz verzweifelt traf der zum Glück auf Asterix und Obelix. Schnell war klar, wir alle zusammen schaffen das! Auch wenn die Umstände durch die Anwesenheit der Römer mächtig erschwert waren, wurde bei verschiedenen Marktplätzen fleissig das notwendige Baumaterial erworben, meist erfolgreich an den Querulanten vorbei geschmuggelt und zu den jeweiligen Bauplätzen gebracht. Und in der Frist haben wir es geschafft, drei prächtige Pyramiden zu erschaffen.

Die Gallier haben brilliant bestanden und machten sich freudig auf den Weg nach Rom um Cäsar zu berichten. Der Weg führte übers Meer wo ein heftiger Sturm die Galleren vor Korsika ankern liess. Auf der Insel wurden wir von Olosemirnix durch den wunderschönen Wald geführt. Den Pfeilen am Boden folgend (Schnitzeljagd) wurden wir zu einem gemütlichen Rastplatz geführt, wo sich die ganze Schar mit Wurst und Schlangenbrot vom Feuer stärken durfte, bevor die Reise nach Rom weiter ging.

Endlich in Rom angekommen staunte Cäsar nicht schlecht über die erfolgreichen Gallier und dachte nicht daran, das Siegervolk einfach frei zu lassen und forderte sie zu einem letzten Kampf in der Raubtier-Arena auf. Geschickt und geschwind wie Gallier nun mal sind, schafften wir auch diese letzte Hürde um endlich als freies Volk in Frieden leben zu können. Mit dieser frohen Botschaft zogen wir zurück ins gallische Dorf, wo Majestix uns bereits erwartete und freudig empfang. Mit einer riesen Sause bei Spiel, Spass und Tanz, feierten wir den Sieg über Cäsar bis zur später Stunde sich unser Gallien mit einem Fackelspaziergang ums Haus wieder in den Hirschboden verwandelte.

Mit dem Gallier-Song empfingen wir Samstag morgens traditionsgemäss die Eltern und wir durften nach einer super Woche Herzlager bis auf die eine oder andere erkältete gallische Kehle die Kinder gesund und unversehrt verabschieden.
 
Meine aktive Herzlagerzeit ist nun Vergangenheit.

Ich bin glücklich & froh, das Herzlagerzepter an Marisol Corrado weiterreichen zu dürfen.

Ich sage von Herzen Danke….

heart  Allen voran, dem Leiterteam – ohne euer aller unbezahlbares Feuer, die Bereitschaft und das Engagement fürs Herzlager gäbe es kein Herzlager

heart Silja & Marcel … für euren wiederum ungebremsten Einsatz, euer know-how, eure Professionalität durchs Lager zu führen, eure ausgestrahlte und verbreitete Freude, euer unermessliches Engagement, vor – während – und zwischen dem Lager.

heart Doris & Kathrin … für eure immer wieder neu überraschenden Zauberkünste in der hohen Kunst der Schlemmerküche zum Wohl unserer leiblichen Bedürfnisse.

heart Marisol … für dein JA zum Herzlager. Es ist ein Geschenk, das Zepter in deine kompetenten, ideenreichen, fröhlichen & motivierten «Hände» übergeben zu dürfen.

heart Allen Menschen, die in irgendeiner Form Teil meiner Herzlagerzeit gewesen sind. Jede Begegnung, jedes Gespräch hat zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit geführt. Danke für die entstandenen Freundschaften und das entgegengebrachte Vertrauen.

heart Der Lagerschar 2018 für die liebevolle Verabschiedung und herzlichen Worte – es hat mich tief berührt. Das hübsche Blütenbäumchen erinnert mich täglich daran ????

Mein inneres Feuer fürs Herzlager brennt weiter – in der Erinnerung an eine unbeschreiblich bereichernde Zeit meines Lebens.

Alles Liebe, tschüss & uf wiederluege
 

Herzlichst
ManuelaCorinne Ruosch

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