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Diagnose Herzfehler - Sie sind nicht alleine

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Lagerbericht 2017

Am Samstag Morgen 15.Juli war es wieder so weit. Die neu formierte Leiter-Crew traf auf dem Hirschboden ein. Begleitet von den ersten, feinen Gerüchen aus der Küche, wurde das Lagerhaus und die Werkstatt von Onkel Peter für die Ankunft der Kinder vorbereitet.
Moment mal - Wer ist Onkel Peter?....

Punkt 16 Uhr begrüsste das neue Hauptleiter-Duo die „Herzlis“ und ihre Familien. Das 26.Herzlager begann.

Nach dem Bezug der Zimmer und dem traditionellen und leckeren Empfangs-Zvieri lüftete sich das Geheimnis um Onkel Peter und wir waren angekommen in der Geschichte von „Rössli Hü“.

Wie gewohnt wurden die Eltern & Geschwister verabschiedet und die Lagerschar sammelte sich zum Kennenlern-Spiel. Wir durften dieses Jahr 5 neue Kinder und 6 neue Leiter in unserem Kreis willkommen heissen.

Bald darauf gabs das erste gemeinsame Essen, bevor wir anschliessend weiter in die Herzlager-Abenteuerwelt von „Rössli Hü“ eintauchten.
Das von Onkel Peter erschaffene Holzpferdchen mit den blauen Tupfen, dem roten Sattel, den grünen Rädchen und der frechen Mähne sollte dem alten Spielzeugmacher eigentlich einige Taler einbringen. Doch in einer Zeit, wo buntes Plastikspielzeug immer beliebter wurde, war das Verkaufen von gewöhnlichem Holzspielzeug schwer und die 5 Taler für sein schönes Holzpferdchen den Leuten zu teuer. Dem Pferdchen gefiel es bei Onkel Peter und bat ihn darum, bei ihm bleiben zu dürfen und ihm zu helfen. Auch Peter mochte sein schönes Holzpferdchen sehr. Er gab ihm den Namen „Rössli Hü“ und fortan waren sie gemeinsam unterwegs. Doch leider ohne Erfolg. Onkel Peter ging es immer schlechter. Das Geld ging aus und er wurde so krank, dass „Hü“ loszog um Hilfe zu holen. Die Lagerschar half tüchtig mit und bastelte für Onkel Peter neue Spielsachen: bunte Holzkreisel, Steckenpferdchen und Petflaschen-Autos. Doch als „Hü“ zurück kam, war Peter fort. Mit der Suche nach Onkel Peter, die uns via Postenlauf mit Mohrenkopf schiessen, Kirschsteine spuken und Weltfragen beantworten zum Gaiser Streichelzoo führte, begannen die Abenteuer, welche uns durch die Lagerwoche begleiteten.

Die alte Frau, welche den kranken Onkel Peter zu sich ins warme Haus geholt hatte, wollte jedoch von „Hü“ nichts wissen und jagte es fort. Unser „Hü“ aber wollte Onkel Peter weiterhin helfen und entschied sich, in die weite Welt zu gehen um Geld für Onkel Peter zu verdienen. So reisten wir mit ihm von einer Geschichte zur anderen.

„Hü“ war sich für nichts zu schade. Es zog ein Schiff zum Hafen und verdiente sich so einige Taler. Wir erlebten, wie Hü die Freundschaft von Jumbo, einem Elefanten auf dem Weg zum Zirkus, gewann, als es irrtümlich auf einen Schiffscontainer verladen wurde. Wieder auf dem Festland und auf der Suche nach Arbeit und Geld, steuerten wir auf Jumbos Rat hin die Goldmine an, wo die Kinder
fleissig Gold aus der Sitter schürften. Mit Erfolg! 

Ein Unfall in der Goldmine zwang uns weiter zu ziehen. Zum Glück trafen wir auf Röbi, einen Jungen aus der Stadt. Das Goldminenunglück setzte „Hü“ mächtig zu. Röbi und sein Vater brachten es wieder auf Vordermann und zusammen gingen wir in die Stadt und warteten auf die Königsparade. Doch die blieb aus. Prinzessin Lenchens Pferd ist ausgefallen und der Kutsche fehlte ein Pferd. „Hü“ sprang ein und rettete die Parade. Und wir durften per Ross und Wagen eine herrliche Kutschenfahrt durch Gais geniessen. Beim anschliessenden Pferdesport-Parcour zeigten die Kids ihr Geschick. Mit „Pferd bepacken“, „Hindernishüpfen“, „Teebeutel-Weitwurf“ und „Wassergraben durchschliddern“ gab es viel zu gewinnen. So wurde „Hü’s“ Bauch immer voller mit Gold und Silber. Jetzt gabs nur noch ein Ziel: ganz schnell mit dem königlichen Flugzeug zurück nach Hause zu Onkel Peter.

Doch – oh weh – das Flugzeug stürzte ab und wir fanden „Hü“ ohnmächtig im Urwald wieder. Dort (im Walter Zoo) lernten wir die Achatschnecke Charly, das Frettchen Mary und die namenlose Australische Gespenstschrecke kennen. Das Wiedersehen mit Jumbo war nach stundenlanger Entdeckungsreise durch die bunte Tierwelt unsere Rettung, den Weg aus dem Urwald wieder zu finden. Er führte uns zum Wüstenrand, wo die Reise per Kamel und Wüstenfahrzeug weiter ging bis zur Oase, wo wir freundlich von den Scheichen empfangen und mit Köstlichkeiten verwöhnt und bedient wurden. Es gab Humus, Falafel, Fladenbrot & Co – alles mit viel Liebe gezaubert & zubereitet von unseren Küchen- Feen.

Frisch gestärkt zogen wir weiter zum Meer. Da kein Schiff in Sicht war, beschloss „Hü“ zu schwimmen. Doch es geriet in einen Sturm und drohte, unter höhnendem Wiehern der Geisterpferde zu ertrinken. Zum Glück war Seeräuber Hans mit seinem Piratenschiff ganz in der Nähe und rettete das erschöpfte Holzpferdchen. Für die erfolgreiche Schatzsuche quer durch die Pirateninsel (Lagerhaus) wurde die Schatzsucher-Schar von Pirat Hans noch grosszügig belohnt, bevor wir endlich wieder auf dem Festland und Zuhause bei Onkel Peter ankamen. Aber – oh je – Onkel Peters Haus war abgebrannt und wir standen vor einer Ruine. Und von Onkel Peter fehlte jede Spur. Zum Glück entdeckte der sein „Rössli Hü“ bald und die Wiedersehens-Freude war riesengross. Erst recht, als Onkel Peter seine Hochzeit mit der alten Frau, die ihn gesund gepflegt hatte, verkündete und uns alle zur Hochzeit einlud. „Hü“ führte stolz die Braut zum Altar und ein rauschendes Hochzeitsfest mit himmelwärts fliegenden Glückwünschen, feinem Essen, Hochzeitstorte, verschiedenen Darbietungen und Tanz wartete auf uns. Mit einem kurzen, sternefunkelnden Nachtspaziergang ums Haus klang dann der Abend aus und eine wiederum geglückte und tolle Woche Spiel, Spass, Singen, Abenteuer und herzlicher Gemeinschaft neigte sich dem Ende zu.

Nach den letzten Klängen des Lager-Liedes durften am Samstag Morgen alle Kinder wieder wohlbehalten und unversehrt ihren Familien überreicht werden.

heart- Dank: Silja & Marcel: Ihr habt mit euerm „now-how“, neuen Ideen & Inputs, viel Elan und Freude, die Lagerführung souverän gemeistert!

heart- Dank: unseren zaubernden Küchen-Feen Doris & Kathrin: Was wäre ein Lager ohne tägliches, mit viel Liebe und Herzblut zubereitetes Essen. Ihr seid der Garant, dass es uns kulinarisch an nichts fehlt!

heart- Dank: der gesamten Leiter-Crew: Mit viel Herz, neuen Ideen, Engagement, Freude, Power und Teamgeist habt ihr zum Gelingen einer unvergesslichen Lagerwoche beigetragen.

heart- Dank: für alle Unterstützung, in welcher Form auch immer, die wir auch im und rund ums Herzlager 2017 erfahren durften


Mit herzlichen Grüssen & auf Wiedersehen im Herzlager 2018 (14.-21.Juli). Wenn es wiederum heisst:
„Das isch s Herzlager, wo mir alli zäme ghöred, do sind mir e Wuche dihei. Jo üses Herzlager isch de Ober-Mega-Hit, do mached alli Vollgas mit!“


ManuelaCorinne Ruosch
 

Lagerberich als PDF (inkl. Fotos)

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