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Diagnose Herzfehler - Sie sind nicht alleine

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Lagerbericht 2016

Am 16. Juli war es endlich so weit. Nach intensiven Wochen der Vorbereitung trudelte die Herzlager-Besatzung einmal mehr auf dem Hirschboden in Gais ein. Dieses Jahr stand das Lager unter dem Jubiläumsstern. 25 Jahre durften gefeiert werden. So gestaltete sich die Woche zum einen oder andern etwas anders als sonst. Angefangen bei der Anreise:

Die Lager-Kids wurden von uns nicht wie gewöhnlich vor dem Lagerhaus begrüsst, sondern in St.Gallen am Bahnhof der Appenzellerbahnen in Empfang genommen. Von da ging die Reise per Bus nach Teufen zum Bahnhof. Spätestens da war allen klar, dass „Harry Potter“ uns durchs Lager begleiten wird.

Mit einem Einkaufswagen als Gepäck-Rolli bestückt führte der Weg durchs Gleis 9¾  direkt zum Hogwarts-Express. Zusammen mit Harry, Ron & Hermine tuckerte die Schar im Nostalgiewagen der Appenzellerbahnen nach Gais, wo uns Hagrid begrüsste und auch das Hogwarts-Taxi für die Fahrt zum Lagerhaus bereit stand. Dort warteten bereits die Eltern mit dem Gepäck und vertrieben sich die Zeit mit Apéro & Gesprächen. Das Herzlager 2016 ist gestartet.

28 Zauberschüler, 13 Zauberlehrer und die beiden Zaubermeisterinnen der Kochkünste haben den Hirschboden in Beschlag genommen und zur „Zauberschule Hogwarts“  erklärt. Noch vor dem ersten, gemeinsamen Abendessen wurden die Neulinge standesgemäss durch den sprechenden Hut in die vier Häuser „Gryffindor“, „Slytherin“, „Hufflepuff“ und „Ravenclaw“ eingeteilt.  Jedem Haus wurde ein geheimer Raum zugeteilt, der die Zutrittsberechtigten nach Wunsch einrichteten und mit einem Code-Wort sicherten.

Jeder Zauberer braucht sein eigenes Rüstzeug. Nur, ausser einem gewöhnlichen Besen hatten unsere Zauberlehrlinge nichts bei sich. Dazu war ein Besuch in der Winkelgasse, der Einkaufsstrasse für Zauberer nötig. Es wurden Zauberstäbe geschnitzt, die gewöhnlichen Besen zu Flugbesen verziert, Sammelmappen für die Zauberschulunterlagen kreiert und Scherzartikel gebastelt. Auch bekamen alle Hogwarts-Bewohner ein Gruppen-T-Shirt mit dem jeweiligen Symbol des zugeteilten Hauses, das nach Lust und Laune bemalt und beschrieben werden konnte. Nach diesem Tag waren die Zauberlehrlinge bestens gerüstet für die Schule. Auf dem strengen Stundenplan standen Fächer wie „Kräuterkunde“, Wahrsagen“, „Zaubertrank“, „Zauberkunst“, „Besenflug“ oder „Muggelkunde“.

Die ersten Lektionen im Fach „Zauberkunst“ durften wir von einem richtigen Zaubermeister lernen. Zauberer Urs Fasel kam zu Besuch und entführte uns in die Welt der Zaubereien & Tricks. Im Tages-Workshop brachte er unseren Zauberschülern und –Lehrern das Zaubern bei. Unter Anderm verschwanden Münzen, es schwebten Zauberstäbe, Knoten lösten sich durch Zauberhand, Kartentricks wurden erlernt und auch die Kunst vom Hui-Hui-Rädli wollte geübt sein.
Jedes Kind bekam sein eigenes, dickes Zauberbuch als Schatulle für die Zauberutensilien. Und was vom Zaubermeister gelehrt, wurde über die Woche fleissig unter der Leitung von unserem Professor Flitwick fleissig weiter gelernt.

Auch die treue Eule Hedwig war sehr fleissig und hatte viel zu tun. Jeden Tag gab es viel Post zu verteilen. Manchmal soooo viiiiel dass sie die riesen Berge kaum mehr tragen konnte! Eines Tages gab es jedoch keine Post und wir mussten zusehen, wie Hedwig davon flog. Also packten wir unsere Sachen und reisten los, sie zu suchen. Unsere Fahrt führte uns ins Allgäu zum „Skywalk“ wo wir Hedwig hoch oben in der Nähe der Baumwipfel fanden. Während die Einen den Ausblick auf dem „Walk“ genossen, vergnügten sich andere auf den tollen Spielplätzen rundherum. Und auch das traditionelle Chili con Carne schmeckte ausgezeichnet an diesem aussichtsreichen Ort. Via Glace-Halt in Lindau und Schifffahrt auf dem Bodensee führte der Weg zurück nach Hogwarts. Wir hatten einen wunderbaren Tag! Und Hedwig bracht uns bald schon die nächsten Briefe und Päcklis. Nur Prof. Snape war gar nicht glücklich über unseren Ausflug. Er war spürbar „erzürrnt“, weil die Zauberschüler den ganzen Tag nicht zum Unterricht kamen und schwänzten…..

Auch viele andere Abenteuer haben uns durch die Woche erwartet:
Wir hatten bei Hagrid im Zauberwald ein halb verhungertes Einhorn gefunden und  mit Gummifröschen wieder satt gefüttert; Besuch der Alten Geister und in der Geisterbahn unseren Mut bewiesen; beim Wasser-Quidditch Kampfgeist bewiesen; beim Zauberspruch-Wettbewerb das Wissen geprüft; riesige Holztürme gebaut; gespielt; gesungen; u.v.m. Auch durfte der Ausgang für die „Grossen“ nicht fehlen der dieses Jahr nebst einem Beizli-Besuch auf die Rodelbahn führte.

Wie in Hogwarts üblich fand auch bei uns während der zauberhaften Schulzeit der Häuser-Wettbewerb statt. Jede Gruppe musste bis zum Freitag Abend möglichst viele Punkte für sein Haus sammeln. Punkte gab es für besonderen Einsatz, bei Spiel & Wettbewerb, für ausserordentliche Kreativität, für den originellsten Geheimraum, etc. Aber Achtung! – es war auch möglich Minuspunkte zu bekommen….

Am bunten Abend nach der schweren Zauber-Schlussprüfung wurde dann das Siegerhaus erkoren und hiess bei uns „Ravenclaw“. Traditionsgemäss wurde danach mit einer Disco für Gross und Klein die wunderbare Lagerzeit ausgetanzt.

Der Schlusspunkt in diesem Jahr bildete der Jubiläums-Brunch am Samstag Morgen für die Lagerschar, Eltern, Geschwister und geladene Gäste. Mit dem diesjährigen Lagerlied wurde der Brunch eröffnet und die vielen Frühstücks-Köstlichkeiten warteten darauf mit Genuss verschlungen zu werden. Es war ein kurzweiliger, gelungener Anlass, umrahmt mit Darbietungen die aus der Lagerwoche entstanden.

Da war der Besentanz, wo all die bunt bemalten Besen in ihrem Glanz erstrahlten und das Tanz- wie Akrobatik-Talent unserer Lagertruppe zum Vorschein brachte. Oder die Zaubershow, bei der ein paar unserer Zauberschüler zeigten, was echte Zauberei ist. Der Abschluss bildete unser Herzlager-Lied, welches neu geboren und pünktlich zum 25-Jahr-Jubiläum seine Uraufführung feiern durfte. Nach dieser genüsslichen Zeit bei Speis & Trank sowie dem einen oder anderen Wortwechsel, war es dann Zeit „auf Wiedersehen“ zu sagen.
Das Herzlager 2016 war vorbei.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser aktiven Woche beigetragen und uns – in welcher Form auch immer – durch Ihre Unterstützung beschenkt und getragen haben. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Leiterteam, welches wiederum mit viel Engagement und Herzblut die Lagerwoche vorbereitet, gestaltet und mitgetragen hat & unseren Küchenfeen, die täglich in der Küche gezaubert und uns mit ihren Kochkünsten und Köstlichkeiten verwöhnt haben.

Nun sage ich „Tschüss & auf Wiedersehen“ im Herzlager 2017, wenn es wieder erklingt:

„Das isch s Herzlager, wo mir alli zämeghöred. Da simmer e Wuche dihei.
Jo üses Herzlager isch de Ober-Mega-Hit, da mached alli Vollgas mit!“

Herzlichst
ManuelaCorinne Ruosch

 

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